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Randbereiche
auch als Randzonen bezeichnet, werden häufig nicht so sorgfältig behandelt wie Bereiche in der Fläche. Meistens müssen Spezialwerkzeuge eingesetzt werden. Die Festigkeit in der Oberflächenzone muss bei Übergang auf «Null» besonders hoch sein. Der Rand ist (z.B. bei Kontrollflächen) 2 mm tief einzuschneiden und mit Reaktionskunststoff zu verfüllen (verplomben).

Rauheit
siehe Nivellieren

Reaktionsharz
siehe Reaktionskunststoff

Reaktionskunststoff
R. bestehen im Allgemeinen aus zwei Komponenten und erhärten durch chemische Reaktion untereinander (Polyaddition, Polymerisation). Bei einkomponentigen Polyurethanen dient die atmosphärische Feuchtigkeit als Reaktionspartner (2. Komponente). R. verfestigen den Untergrund und sind das Bindemittel, das die Zuschlagteilchen untereinander und mit dem Untergrund verbindet. Siehe auch Polymer. Als Reaktionsharz wird der R. im flüssigen Zustand vor der chemischen Härtung bezeichnet, siehe Monomer.

Reklamation
Die Aufklärung einer R. ist meist sehr aufwendig. Ein sorgfältig ausgefüllter R.-Bericht kann häufig ein Beweissicherungsverfahren ersetzen, da dann bereits alle notwendigen Tatsachen des Sachverhaltes erfasst sind. Es können bei Beschichtungen folgende R. unterschieden werden: Abplatzungen (Ablösungen), Aushärten, Blasen, chemische Beständigkeit, Farbveränderungen, Härte, Oberflächenstörung, Untergrundvorbereitung, Verschleiß

Richtlinien
siehe Normen

Risse
R. können durch unterschiedliche Ursachen entstehen, meistens durch das Schwinden des Zementes beim Aushärten. Feine R. können mit Imprägnierung gefüllt und verfestigt werden, bei größeren R. sind Injektionen notwendig.

Ritzprobe
Zur Diagnose gehört dieser Versuch, der einen qualitativen Eindruck der Festigkeit der Oberfläche erlaubt.

Rutschhemmung
siehe Gleitsicherheit
